Zwei meiner Banken haben es vorbildlich umgesetzt, indem sie die Umsatzabfrage erst ab 90 Tage rückwirkend mit TAN authorisieren lassen. Der Tagessaldo kann ohne täglich wiederholte TAN-Eingabe abgerufen werden.
ALF benutzt bei der Umsatzabfrage über HBCI nun das Datum des letzten gespeicherten Umsatzes. Wenn nun ein Konto ohne viel Bewegung ( zB Tagesgeld mit 1/2-jährlicher Zinszahlung ) täglich abgefragt wird, wird auch täglich eine TAN verlangt

Um dies etwas erträglicher und komfortabler zu gestalten, sehe ich als Möglichkeit:
1. in den ALF Kontoeinstellungen ein Optionsfeld einfügen, "Umsatzabruf nur bei Saldoänderung"
(beim täglichen Abruf erst Saldo abrufen, und nur bei Änderung des Saldo den Umsatz )
2. in den ALF Kontoeinstellungen ein Optionsfeld einfügen, "Umsatzabruf max 90 Tage rückwirkend"
(beim Abruf weiterhin Datum des letzten gespeicherten Umsatzes nehmen, aber max 90 Tage )
Damit würden viele unnötige TAN-Abfragen vermieden werden, indem man wirklich nur alle 90 Tage eine starke Authorisierung mit TAN durchführen müsste, sofern nicht ständig Kontobewegungen stattfinden.
Als Notlösung nutze ich derzeit entweder das Abschalten des Umsatzabrufes oder künstliches Generieren von Kontobewegungen. Und ehrlich gesagt graut mir vor DEN Banken, welche die 90 Tageregel nicht unterstützen wollen und stumpf bei jedem Login eine TAN verlangen. Für mich ist das ein Sicherheitsverlust, wenn nicht mehr täglich ohne weiteres alle Konten abgerufen werden können, um Unstimmigkeiten zeitnah festzustellen. Negativbeispiel zB. Consorsbank.
Mein Dank geht an ALF-BanCo, welche rechtzeitig alle Anforderungen in das Programm eingearbeitet haben, und alles machbare tun, um weiterhin mit der Software arbeiten zu können. Ich würde mich freuen, wenn mein Vorschlag dazu beitragen könnte.
mfg Ralf